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AKTUELLES

Willkommen beim Lohnsteuer-Beratungs-Verein e.V.

Einkommenssteuer
 

Benötigen Auszubildende eine Lohnsteuerkarte?

27.08.2012

Zu Beginn eines Ausbildungsverhältnisses im Jahre 2012 müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht im Besitz einer Lohnsteuerkarte sind, sich normalerweise bei ihrem Finanztamt eine Lohnsteuerersatzbescheinigung ausstellen lassen und diese dem Arbeitgeber vorlegen. Eine Ausnahme gilt aber für ledige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Jahr 2012 ein Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverhältnis beginnen.

Trotz Abschaffung der Papier-Lohnsteuerkarten sind die letztmalig für das
Jahr 2010 ausgestellten Lohnsteuerkarten daher weiterhin gültig. Zu Beginn
eines Arbeitsverhältnisses im Jahr 2012 müssen Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer, die nicht im Besitz einer Lohnsteuerkarte sind, sich
normalerweise bei ihrem Finanzamt eine Lohnsteuerersatzbescheinigung
ausstellen lassen und diese dem Arbeitgeber vorlegen.

Die Ausstellung einer Ersatzbescheinigung 2012 ist lediglich für Fälle vorgesehen,
in denen, aus welchem Grund auch immer, weder eine Steuerkarte
2010 noch eine Ersatzbescheinigung 2011 vorliegt.

Eine Ausnahme gilt aber für ledige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
die im Jahr 2012 ein Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverhältnis beginnen.
Bei diesen kann der Ausbildungsbetrieb die Lohnsteuer nach der
Steuerklasse I berechnen, wenn der Auszubildende dem Arbeitgeber seine
Identifikationsnummer, sein Geburtsdatum sowie eine eventuelle Zugehörigkeit
zu einer steuererhebenden Kirche mitteilt. Darüber hinaus müssen
Auszubildende schriftlich bestätigen, dass das Ausbildungsverhältnis das
erste Dienstverhältnis ist.

Erich Nöll, Geschäftsführer des BDL, weist darauf hin, dass Ausbildungsbetriebe
die diese Regelung bereits für Neueinstellungen in 2011 angewandt
haben, die obige Bestätigung der Auszubildenden auch für das Jahr 2012
zum Lohnkonto nehmen können, sofern sich an den persönlichen Voraussetzungen
des Auszubildenden nichts geändert hat.

 
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