AKTUELLES

  • Mehr steuerfrei für Helfer*innen in Impf- und Testzentren

    Bisher ist noch wenig bekannt: Die vielen freiwilligen Helfer*innen in Corona-Impf- und Test-zentren können ihre nebenberuflichen Einnahmen als Übungsleiterfreibetrag oder als Ehrenamtspauschale steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten, macht Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin aufmerksam. Auf diese steuerliche Entlastung haben sich Bund und Länder für die Jahre 2020 und 2021 geeinigt.
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  • Dienstwagen zu Corona-Zeiten - Steuern sparen durch Einzelbewertung!

    Zu Corona-Zeiten fahren viele Beschäftigte nicht mehr täglich zum Betrieb, sondern arbeiten im Homeoffice. Dienstfahren entfallen und es wird per Schaltkonferenz getagt. Dienstwagen kommen sowohl dienstlich als auch privat deutlich seltener zum Einsatz. Dennoch wird der geldwerte Vorteil, den der Arbeitnehmer durch den Dienstwagen hat, jeden Monat als Sachbezug versteuert.
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  • Immer mehr Rentner in der Steuerpflicht

    Rentner*innen sollten sich jedes Jahr aufs Neue fragen, ob sie Steuern zahlen müssen und ob eine Steuererklärung Pflicht ist.
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Willkommen beim Lohnsteuer-Beratungs-Verein e.V.

Einkommenssteuer
 

Haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen sind auch jenseits der Grundstücksgrenze begünstigt!

14.10.2014

Entgegen der Auffassung der Finanzbehörden hat der Bundesfinanzhof (BFH) in zwei Urteilen (BFH v. 20.3.2014 – VI R 55/12; VI R 56/12) entschieden, dass der Haushalt entgegen der Auffassung der Finanzbehörden nicht an der Grundstücksgrenze endet.

Es genügt, wenn die Leistungen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zum Haushalt zu seinem Nutzen durchgeführt werden.


Ist deshalb der Eigentümer oder Mieter zur Reinigung und Schneeräumung von öffentlichen Wegen verpflichtet, sind die Dienstleistungen im vollen Umfang steuerlich begünstigt.


Wird das Haus bisher durch einen Brunnen mit Trinkwasser versorgt und wird das Abwasser bislang über eine Grube entsorgt, sind die Anschlüsse an das öffentliche Netz auch insoweit begünstigt, als die Leitungen in öffentlichen Straßen verlaufen. Hat der Zweckverband die Gebühren nicht in Lohn- und Materialkosten aufgeteilt, sind die begünstigten
Lohnkosten mit 60% der Gesamtgebühren zu schätzen.


Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Lohnsteuerhilfevereine: „Wurde noch keine Steuererklärung für 2013 oder früher eingereicht, sollten vergleichbare Leistungen geltend gemacht werden. Wenn die Einkommensteuerbescheide für 2013 und früher wegen laufender Einsprüche noch nicht bestandskräftig sind, sollten die Einsprüche um diese Leistungen erweitert werden.“

 
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