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  • Mehr steuerfrei für Helfer*innen in Impf- und Testzentren

    Bisher ist noch wenig bekannt: Die vielen freiwilligen Helfer*innen in Corona-Impf- und Test-zentren können ihre nebenberuflichen Einnahmen als Übungsleiterfreibetrag oder als Ehrenamtspauschale steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten, macht Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin aufmerksam. Auf diese steuerliche Entlastung haben sich Bund und Länder für die Jahre 2020 und 2021 geeinigt.
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  • Dienstwagen zu Corona-Zeiten - Steuern sparen durch Einzelbewertung!

    Zu Corona-Zeiten fahren viele Beschäftigte nicht mehr täglich zum Betrieb, sondern arbeiten im Homeoffice. Dienstfahren entfallen und es wird per Schaltkonferenz getagt. Dienstwagen kommen sowohl dienstlich als auch privat deutlich seltener zum Einsatz. Dennoch wird der geldwerte Vorteil, den der Arbeitnehmer durch den Dienstwagen hat, jeden Monat als Sachbezug versteuert.
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  • Immer mehr Rentner in der Steuerpflicht

    Rentner*innen sollten sich jedes Jahr aufs Neue fragen, ob sie Steuern zahlen müssen und ob eine Steuererklärung Pflicht ist.
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Einkommenssteuer
 

Private Umzugskosten steuerlich absetzen - Ausschluss bei Barzahlung!

06.08.2014

Umzugskosten können sowohl bei privater als auch bei beruflicher Veranlassung steuerlich geltend gemacht werden.


Bei beruflich bedingten Umzügen ergibt sich ein umfangreicher Katalog an Kosten, die, sofern sie nicht bereits der Arbeitgeber zahlt, als Werbungskosten abgesetzt werden können. Diese reichen von Transportkosten (egal ob gewerblich oder in Eigenregie), über Maklergebühren bis hin zu Kosten für den Nachhilfeunterricht für Schulkinder sowie einer Pauschale für sonstige Umzugskosten. Barzahlung ist hier unschädlich.

Anders sieht es bei privat veranlassten Umzügen aus. Hier können lediglich die Arbeitskosten, Fahrt- und Maschinenkosten einer Möbelspedition in der Einkommensteuerklärung als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ angesetzt werden, wobei 20 Prozent der Aufwendungen von der Steuerschuld abgezogen werden (maximal 4.000 Euro Steuervergünstigung im Jahr).

Betragen die in Rechnung gestellten Leistungen für Arbeit, Fahrt und Maschinenleistung der Möbelspedition beispielsweise 1.500 Euro, beteiligt sich der Fiskus folglich mit immerhin 300 Euro am privat veranlassten
Umzug. Leider verhindert die weit verbreitete Barzahlungspraxis der Speditionsbranche bei privat veranlassten Umzügen häufig die mögliche steuerliche Absetzbarkeit.

Denn ebenso wie bei allen anderen haushaltsnahen Dienstleistungen müssen folgende vier Grundvoraussetzungen vorliegen:

1. Dienstleistung im Haushalt
2. Rechnung des Dienstleisters
3. Gesonderter Ausweis der Arbeitskosten in der Rechnung und
4. Nachweis der unbaren Zahlung (Kontoauszug).

Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Lohnsteuerhilfevereine: „Vereinbaren Sie bei einem privaten Umzug mit ihrem Umzugsunternehmer in jedem Fall unbare Zahlung. Dies kann durch Zahlung per Überweisung, per Verrechnungsscheck oder, wenn das das Umzugsunternehmen dies anbietet, mit der ECKarte vor Ort (Electronic-Cash-Verfahren) erreicht werden. Wird bar gezahlt, scheidet die steuerliche Berücksichtigung definitiv aus.“

 
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