AKTUELLES

  • Steuererklärung für das Corona-Jahr 2020

    Jetzt kann es mit der Steuerklärung 2020 losgehen: Bis Ende Februar mussten Arbeitgeber, Krankenkassen, Rentenversicherer, Träger von Sozialleistungen und andere meldepflichtige Stellen, die Daten für das Jahr 2020 an die Finanzverwaltung übermitteln. In den nächsten Wochen können die Finanzämter mit der Bearbeitung der Steuerklärungen beginnen.
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  • Bundesrat bestätigt Verlängerung der Abgabefrist für Steuererklärungen 2019

    Der Bundesrat hat am 12. Februar 2021 dem Gesetz zur Fristverlängerung für Steuererklärungen 2019 zugestimmt. Damit wird die regulär am 28. Februar 2021 ablaufende Abgabefrist um ein halbes Jahr verschoben.
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  • Haushaltsnahe Dienst- und Handwerker-Leistungen bei der Steuererklärung nicht vergessen

    „Wer eine Dienstleistung, die normalerweise auch jemand aus dem eigenen Haushalt erledigen könnte, von Dritten erledigen lässt, zum Beispiel die Wohnung, den Teppich oder die Fenster reinigen, kann die entstandene Ausgabe für den Dienstleister bei der Einkommensteuererklärung steuermindernd geltend machen,“ erklärt Erich Nöll, Geschäftsführer beim BVL.
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Einkommenssteuer
 

Januar 2016 Freistellungsaufträge ohne Steuer-Identifikationsnummer verlieren Gültigkeit

28.12.2015

Freistellungsaufträge sind ab dem 01. Januar 2016 unwirksam, wenn dem Kreditinstitut keine Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) des Gläubigers der Kapitalerträge vorliegt.

Freistellungsaufträge sind ab dem 1. Januar 2016 unwirksam, wenn dem Kreditinstitut keine Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) des Gläubigers der Kapitalerträge vorliegt.

Für Kapitalerträge führen Banken die Steuern direkt an das Finanzamt ab und zwar mit einem Steuersatz von regelmäßig 25 Prozent, zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchen- steuer. Liegt ein gültiger Freistellungsauftrag vor, bleiben Kapitalerträge bis zu einer Höhe von 801 EUR im Jahr steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren oder Lebenspart- nern verdoppelt sich der Betrag auf 1.602 EUR.

Bei Freistellungsaufträgen, die nach dem 1. Januar 2011 beantragt wurden, liegt die Steuer-ID regelmäßig vor. Kunden, deren Freistellungsaufträge bereits früher erteilt wur- den, sollten dagegen überprüfen, ob ihren Kreditinstituten für alle Freistellungsaufträge die Steuer-ID vorliegt. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren und eingetragenen Lebenspart- nern müssen auf gemeinsam erteilten Freistellungsaufträgen die Steuer-ID beider Partner vermerkt sein, ansonsten ist der Auftrag ungültig.

Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Lohnsteuerhilfevereine: „Die Steuer- ID dient der korrekten Zuordnung und der besseren Überprüfbarkeit der Richtigkeit der erteilten Freistellungsaufträge. Die Steuer-ID steht in der Regel auf dem Einkommensteu- erbescheid oder auf der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung. Darüber hinaus kann man sie auch beim Bundeszentralamt für Steuern (ZfSt) erfragen. Möglicherweise ist die Steuer-ID der Bank auch bereits bekannt, weil sie im letzten Jahr ihm Rahmen der Geset- zesänderung zur Abgabe der Kirchensteuer auf Zinserträge ermittelt wurde. Liegt die elfstellige Nummer dem Kreditinstitut deshalb oder aus anderen Gründen bereits vor, darf es sie auch für die Freistellungsaufträge der Kunden verwenden.“

Die Banken sind nicht verpflichtet, die fehlende Steuer-ID einzuholen, auch wenn sicherlich einige dennoch zunächst bei den Kunden nachfragen werden. Grundsätzlich ist es Sache des Kunden, die fehlende Nummer bis Ende des Jahres 2015 beim Kreditinstitut einzu- reichen. Ohne Steuer-ID ist die Bank ab 2016 gehalten, Kapitalertragsteuer einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Der Steuerpflichtige kann den Freibetrag dann aller- dings noch im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung 2016 geltend machen.

 
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