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AKTUELLES

  • Homeoffice ab 2023 deutlich attraktiver!

    Jeder vierte der rund 46 Millionen Erwerbstätigen arbeitet laut einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts auch nach der Corona-Pandemie zumindest zeitweise von zu Hause aus. Sie können ab 2023 pauschal Aufwendungen von bis zu 1.260 Euro jährlich geltend machen – egal, ob sie am Küchentisch oder im Arbeitszimmer arbeiten.
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  • 250 Euro Kindergeld und deutlich weniger Steuern ab 2023

    Gestiegene Preise für Heizung, Strom und Lebensmittel führen derzeit zu enormen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem jüngst verabschiedeten Inflationsausgleichsgesetz sollen steuerliche Mehrbelastungen verhindert werden und laut Bundes-finanzministerium für 48 Millionen Steuerpflichtige die Steuerlast erheblich sinken.
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  • Steueränderungen 2023 - Von AfA bis Unterhaltshöchsbetrag

    Das Jahr 2023 bringt für die Bürger zahlreiche Änderungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht.
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Willkommen beim Lohnsteuer-Beratungs-Verein e.V.

Einkommenssteuer
 

Tankrabatt und 9-Euro-Ticket ausgelaufen - Entfernungspauschale rauf!

05.09.2022

Die im Sommer 2022 eingeführten befristeten Maßnahmen der Bundesregierung, die insbesondere Pendlerinnen und Pendler finanziell entlasten sollten, sind ausgelaufen.

Sofort sind die Benzinpreise extrem angestiegen. Für den öffentlichen Personennahverkehr müssen die Bürger wieder die normalen Tarife zahlen, können aber auch künftig mit steigenden Preisen rechnen. Denn die Verkehrsbetriebe haben bereits Preiserhöhungen angekündigt.

Aufgrund des Wegfalls der kurzfristigen Entlastungsmaßnahmen ist eine langfristige Lösung für Pendlerinnen und Pendler nötig! Wer kurze oder lange Entfernungen zur Arbeitsstätte zurücklegt, muss die dafür entstandenen Aufwendungen steuerlich geltend machen können. Denn die Aufwendungen für die Fahrten zur Arbeitsstätte sind berufsbedingt. „Dieser Aufwand wird pauschal mit der Entfernungspauschale steuermindernd berücksichtigt“, erklärt Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).

„Die Entfernungspauschale ist weder in ihrer jetzigen Ausgestaltung – Staffelung der Kilometersätze – noch der Höhe nach ausreichend“, betont Bauer. Die Erhöhung der Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer ist ungerecht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum nur Fernpendler die höhere Pauschale geltend machen können. Durch den Wegfall des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets und aufgrund steigender Preise werden alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zur Arbeit fahren müssen, finanziell stark belastet.

Die Entfernungspauschale muss deshalb ab dem 1. Kilometer deutlich auf einen Betrag angehoben werden, die sich an den tatsächlichen Kosten orientiert und alle Pendler entlastet.

 
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