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AKTUELLES

  • Steuerfreie Gehaltsextras für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel

    Gehaltserhöhungen werden in vielen Fällen durch Steuern und Sozialabgaben auf rund die Hälfte gemindert. Als Alternative bieten sich steuer- und sozialabgabenfreie Gehaltsbestandteile an, wie zum Beispiel Fahrtickets für öffentliche Verkehrsmitteln. Seit Beginn dieses Jahres haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für viele Arbeitnehmer verbessert. Details der neuen Steuerbefreiungsvorschrift hat jetzt das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 15. August 2019 erläutert.
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  • Ausbildungsvertrag in der Tasche - Folgen für Kindergeld und Steuer

    Fast eine halbe Million Schulabgänger starten in den kommenden Wochen in das Berufsleben. Ein neuer Lebensabschnitt, der auch steuerliche Fragen mit sich bringt. Wie geht es weiter mit dem Kindergeld und was gilt für die Lohnsteuer? Erich Nöll vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. (BVL) informiert Auszubildende und Eltern über Regeln und Pflichten:
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  • Finanzamt an privaten Schulkosten beteiligen

    Das neue Schul- und Ausbildungsjahr hat für viele bereits begonnen oder steht vor der Tür. Besuchen junge Leute eine Schule in privater Trägerschaft oder zahlen ihre Ausbildung selbst, wird es schnell teuer. Uwe Rauhöft vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. (BVL) erklärt, wie Eltern mit diesen Aufwendungen ihre Einkommensteuer mindern können.
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Willkommen beim Lohnsteuer-Beratungs-Verein e.V.

Einkommenssteuer
 

Kosten für regelmäßige Fahrten zu vollzeit besuchten Fortbildungen wie "Dienstreisen" absetzbar!

28.03.2012

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit den Urteilen vom 09.02.2012 (Az.: VI R 42/11, VI R 44/10) entschieden, dass Fahrten zwischen der Wohnung und einer vollzeitig besuchten Bildungseinrichtung steuerlich nicht wie Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, sondern wie Dienstreisen zu behandeln sind.

Bislang wurden Bildungseinrichtungen (z. B. Universitäten oder Fachhoch-schulen) als regelmäßige Arbeitsstätte angesehen, wenn diese über einen längeren Zeitraum zum Zwecke eines Vollzeitunterrichts aufgesucht wurden. Das bedeutete konkret, die Fahrtkosten konnten wie bei Arbeitnehmern als Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit 0,30 Euro je Entfernungskilometer als Werbungskosten geltend gemacht werden und zwar unabhängig davon, welches Verkehrsmittel benutzt wurde.


Da der BFH die Bildungseinrichtung nicht mehr als „regelmäßige Arbeitsstätte“ qualifiziert, können die Betroffenen diese Fahrten nach den Grundsätzen einer beruflichen Auswärtstätigkeit geltend machen. Das heißt bei Fahrten mit dem eigenen PKW können nun 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer angesetzt werden.


Erich Nöll, Geschäftsführer des BDL, weist darauf hin, dass von dieser neuen Rechtsprechung die Pkw-Nutzer profitieren. Für Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln könnte es anders aussehen, denn es können nur noch die tatsächlich nachgewiesenen Aufwendungen in Ansatz gebracht werden. Das bedeutet, Fahrkarten und sonstige Belege für tatsächlich entstandenen Fahrtaufwand sollten aufgehoben und müssen dem Finanzamt ggf. bei der Steuererklärung vorgelegt werden.

 
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