Besuchen Sie uns auch hier:

Facebook
Instagram
 
 

AKTUELLES

  • Einspruch gegen den Steuerbescheid ist oft erfolgreich!

    Endlich ist der Steuerbescheid in der Post. Doch das Schreiben sollte nicht voreilig abgelegt werden – auch nicht, wenn es eine Steuererstattung gibt. Es ist wichtig, den Bescheid binnen eines Monats auf Herz und Nieren zu prüfen. „Nur wer innerhalb der Monatsfrist Einspruch einlegt, kann teure Fehler noch ausbügeln“, sagt Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).
    [mehr]

  • Steuererklärung für 2021 in letzter Minute

    Jetzt wird es höchste Zeit für die Steuererklärung 2021: „Wer in der Pflicht ist, muss bis spätestens Ende Oktober 2022 beim Finanzamt abgeben“, erklärt Erich Nöll vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL). Normalerweise muss die Abrechnung bis Ende Juli erledigt sein. Wegen Corona wurde der Termin durch das Vierte Corona-Steuerhilfegesetz verlängert.
    [mehr]

  • Minijobs attraktiver: Ab Oktober 70 Euro mehr im Monat steuerfrei

    Ob Angestellte, Selbständige, Studenten oder Rentner – jeder kann mit einem Minijob ab Oktober 2022 bis zu 520 Euro im Monat steuerfrei dazu verdienen – 70 Euro mehr im Monat als bisher. Zugleich steigt ab dem 1. Oktober auch der Mindestlohn um 1,55 Euro auf 12,00 Euro pro Stunde. Diese Änderungen wurden im Sommer mit dem Mindestlohnerhöhungsgesetz (bmas.de unter Service/Gesetze) verabschiedet.
    [mehr]

Willkommen beim Lohnsteuer-Beratungs-Verein e.V.

Einkommenssteuer
 

Tankrabatt und 9-Euro-Ticket ausgelaufen - Entfernungspauschale rauf!

05.09.2022

Die im Sommer 2022 eingeführten befristeten Maßnahmen der Bundesregierung, die insbesondere Pendlerinnen und Pendler finanziell entlasten sollten, sind ausgelaufen.

Sofort sind die Benzinpreise extrem angestiegen. Für den öffentlichen Personennahverkehr müssen die Bürger wieder die normalen Tarife zahlen, können aber auch künftig mit steigenden Preisen rechnen. Denn die Verkehrsbetriebe haben bereits Preiserhöhungen angekündigt.

Aufgrund des Wegfalls der kurzfristigen Entlastungsmaßnahmen ist eine langfristige Lösung für Pendlerinnen und Pendler nötig! Wer kurze oder lange Entfernungen zur Arbeitsstätte zurücklegt, muss die dafür entstandenen Aufwendungen steuerlich geltend machen können. Denn die Aufwendungen für die Fahrten zur Arbeitsstätte sind berufsbedingt. „Dieser Aufwand wird pauschal mit der Entfernungspauschale steuermindernd berücksichtigt“, erklärt Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL).

„Die Entfernungspauschale ist weder in ihrer jetzigen Ausgestaltung – Staffelung der Kilometersätze – noch der Höhe nach ausreichend“, betont Bauer. Die Erhöhung der Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer ist ungerecht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum nur Fernpendler die höhere Pauschale geltend machen können. Durch den Wegfall des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets und aufgrund steigender Preise werden alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zur Arbeit fahren müssen, finanziell stark belastet.

Die Entfernungspauschale muss deshalb ab dem 1. Kilometer deutlich auf einen Betrag angehoben werden, die sich an den tatsächlichen Kosten orientiert und alle Pendler entlastet.

 
Facebook Like aktivieren
 
 
 
 
Copyright © LBV 2012 Seite weiterempfehlen